Urgostart Heel 12x19cm (5 St)

Hersteller Urgo GmbH
Wirkstoff Keine Angabe
Wirkstoff Menge Keine Angabe
ATC Code Keine Angabe
Preis Keine Angabe
Menge 5 St
Darreichung (DAR) VER
Norm Keine Angabe
Urgostart Heel 12x19cm (5 St)

Medikamente Prospekt

Kontraindikation (absolut)



  • Wunden mit stagnierender Heilung, bei denen das Risiko besteht, dass sie die fachgerechte Behandlung verzögern können:
    • Tumorinduzierte Wunden
    • Fistelartige Wunden, die durch eine tiefliegende Eiterbildung gekennzeichnet sind.

Art der Anwendung



  • Vorbereitung der Wunde
    • 1. Die Wunde gemäß dem üblichen Pflegeprotokoll reinigen und anschließend mit steriler, physiologischer Kochsalzlösung spülen. Die Wundumgebung sorgfältig trocknen.
    • UrgoStartArgA8-/sup> kann mit einem sterilen Produkt (z. B. sterile Schere) zugeschnitten werden, um die Größe der Wundauflage gegebenenfalls an die Wunde anzupassen.
  • Anlegen der Wundauflage
    • 2. Die Schutzfolien abziehen
    • 3. Die mikroadhäsive Seite der Wundauflage UrgoStartArgA8-/sup> direkt auf die Wunde auflegen.
    • 4. Die Wundauflage mit einem Sekundärverband (z. B. UrgoflexArgA8-/sup>) fixieren. Je nach Verordnung einen Kompressionsverband (z. B. UrgoK2ArgA8-/sup>) über der Wundauflage anlegen.
  • Anlegen der Fersenform
    • 2. Die Wundauflage UrgoStartArgA8-/sup> Heel hat die Form eines Pfeils. Die Schutzfolien abziehen und den Pfeil in Richtung der Fußspitze (Zehen) anlegen.
    • 3. Dabei die mikroadhäsive Seite der Wundauflage UrgoStartArgA8-/sup> Heel direkt auf die Wunde auflegen. Die Wundauflage so positionieren, dass sich die Ferse auf der beschichteten, mikroadhäsiven Seite der Wundauflage (Einkerbung) befindet.
    • 4. Den hinteren Abschnitt des Pfeils auf der Höhe der Achillessehne anmodellieren. Die Wundauflage zu beiden Seiten des Fußes gut fixieren.
    • 5. Die Wundauflage mit einem Sekundärverband (z. B. UrgoflexArgA8-/sup>) fixieren.
  • Verbandwechsel
    • In Abhängigkeit vom Volumen der Exsudate und dem klinischen Zustand der Wunde soll UrgoStartArgA8-/sup> durchschnittlich alle zwei bis vier Tage erneuert werden und kann bis zu sieben Tage auf der Wunde belassen werden. Es wird eine Behandlungsdauer von mindestens vier bis fünf Wochen empfohlen.

Dosierung



  • In Abhängigkeit vom Volumen der Exsudate und dem klinischen Zustand der Wunde soll UrgoStartArgA8-/sup> durchschnittlich alle zwei bis vier Tage erneuert werden und kann bis zu sieben Tage auf der Wunde belassen werden. Es wird eine Behandlungsdauer von mindestens vier bis fünf Wochen empfohlen.

Indikation



  • UrgoStartArgA8-/sup> ist eine absorbierende, mikroadhäsive Schaumstoffwundauflage, die auf der Grundlage der Lipidokolloid-Technologie TLC, einer Innovation der Laboratoires Urgo, entwickelt wurde.
  • Die Technologie TLC besteht in der Beschichtung einer Schaumstoffkompresse mit einer mikroadhäsiven, mit NOSF getränkten Lipidokolloid-Matrix. Diese erleichtert das Auflegen, die Positionierung und das atraumatische (gewebefreundliche) Ablösen der Wundauflage durch ihre mikroadhäsiven Eigenschaften.
  • UrgoStartArgA8-/sup> setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen:
    • In direktem Kontakt mit der Wunde befindet sich eine mikroadhäsive Lipidokolloid-Matrix, bestehend aus einer Polymerformel, Hydrokolloidpartikeln (CMC) und NOSF, die auf eine absorbierende Schaumstoffkompresse aus Polyurethan aufgebracht wurde und
    • einem schützenden Vliesstoffträger aus elastischem Polyurethan
  • In Kontakt mit den Wundexsudaten verleiht die Kombination aus Lipidokolloid-Technologie TLC und NOSF der Matrix spezifische Eigenschaften, die zu einem optimalen Wundheilungsprozess beitragen.
  • Dank der Hydrokolloidpartikel verwandelt sich die TLC-Matrix in ein Gel und bildet einen Lipidokolloid-Film. So entsteht ein feuchtes Milieu, in dem sich die Wirkung der für den Wundheilungsprozess besonders wichtigen Zellen (Fibroblasten, Keratinozyten, Makrophagen) optimal entfalten kann.
  • NOSF (Nano-Oligo-Saccharid-Faktor) ergänzt die Lipidokolloid-Technologie TLC um komplementäre Eigenschaften: In Kontakt mit dem Wundexsudat bildet NOSF ein Gel, das bevorzugt an verletzte Hautbereiche bindet und auf die Mikroumgebung der Wunde einwirkt. Auf diese Weise schränkt es die schädliche Wirkung der Matrix-Metalloproteasen (MMP) ein.
  • Die Kombination TLC-NOSF ermöglicht so die Wiederherstellung von günstigen Bedingungen für die Granulation chronischer Wunden, bei denen ein metabolisches Ungleichgewicht auf Grund eines Überschusses an Metalloproteasen zu einem kontinuierlichen Abbau (Degradation) der extrazellulären Matrix und somit zu einer verzögerten Wundheilung führt.
  • Die absorbierende Polyurethan-Schaumstoffkompresse sorgt für eine optimale Drainage der Exsudate und schützt so die Wundumgebung (periläsionelle Haut) vor Mazerationen.
  • Das Trägermaterial ist flexibel, anpassungsfähig, sehr komfortabel und nicht okklusiv. Es ermöglicht eine gute Anpassung der Wundauflage an das anatomische Relief der Wunde.
  • Die mikroadhäsive Wundauflage UrgoStartArgA8-/sup> erleichtert die pflegerischen Maßnahmen in Bezug auf die Durchführung und Überwachung der Behandlung. Da die Exsudate auch unter Druck in der Wundauflage zurückgehalten werden, kann diese auch unter einem elastischen oder unelastischen Kompressionsverband angewendet werden.
  • UrgoStartArgA8-/sup> wird empfohlen zur Behandlung exsudierender chronischer Wunden (Unterschenkelgeschwüre, Druckgeschwüre, Wunden infolge des Diabetischen Fußsyndroms, chronifizierte traumatische Wunden).
  • Da UrgoStartArgA8-/sup> keinen mit einer Klebemasse beschichteten Haftrand besitzt, ist diese Wundauflage besonders für die Behandlung von Wunden mit empfindlicher Wundumgebung geeignet. Die Fersenform UrgoStartArgA8-/sup> Heel wird besonders für die Behandlung von exsudierenden, chronischen Wunden im Fersenbereich (z. B. Druckgeschwüre an der Ferse, Fersendekubitus) und Wunden infolge eines Diabetischen Fußsyndroms empfohlen.

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen



  • Die mikroadhäsive Lipidokolloid-Matrix von UrgoStartArgA8-/sup> haftet an chirurgischen Latexhandschuhen. Es wird daher empfohlen, jeglichen Kontakt mit der mikroadhäsiven, beschichteten Seite zu vermeiden oder für das Auflegen des Verbandes sterile Pinzetten zu verwenden. Für den Fall, dass die Wunde deutliche Zeichen einer hohen bakteriellen Besiedlung (Kolonisation) zeigt, wird empfohlen vor Beginn der Behandlung mit UrgoStartArgA8-/sup> zunächst den bakteriellen Befall zu behandeln.
  • Im Falle einer atypischen Wunde, die eine lokale Verhärtung oder eine lokal übermäßige Granulation zeigt, sollte die Behandlung mit UrgoStartArgA8-/sup> erst begonnen werden, nachdem diagnostisch eine Entartung der Wunde ausgeschlossen werden konnte.
  • Gelegentlich wurde vor allem zu Beginn der Behandlung mit UrgoStartArgA8-/sup> von Brennen oder schmerzhaften Empfindungen berichtet. Diese sind auf die Wirkungsweise des Produktes, welche den Wundheilungsprozess wieder in Gang bringt, zurückzuführen und erfordern nur sehr selten eine Unterbrechung der Behandlung.
  • Auf Grund nicht vorliegender klinischer Daten für unkomplizierte, traumatische Wunden und im Fall von Wunden infolge der Erbkrankheit Epidermolysis bullosa wird die Anwendung von UrgoStartArgA8-/sup> unabhängig vom Alter der Wunde nicht empfohlen.
  • Die Wundauflage nicht erneut sterilisieren.
  • Sterile Einzelverpackung nur zum Einmalgebrauch bestimmt: Die Wiederverwendung einer zum Einmalgebrauch bestimmten Wundauflage kann Infektionsrisiken hervorrufen.
  • UrgoStartArgA8-/sup> liegend lagern.

 

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Rechtliche Hinweise

Warnung

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