Reactine Duo (6 St)

Hersteller Johnson & Johnson GmbH (Otc)
Wirkstoff Wirkstoffkombination
Wirkstoff Menge Info
ATC Code R01BA52
Preis 6,43 €
Menge 6 St
Darreichung (DAR) RET
Norm Keine Angabe
Reactine Duo (6 St)

Medikamente Prospekt

Pseudoephedrin98.31mg
(H)Cellulose, mikrokristallinHilfsstoff
(H)Croscarmellose, NatriumsalzHilfsstoff
(H)HypromelloseHilfsstoff
(H)Lactose 1-WasserHilfsstoff
(H)Macrogol 400Hilfsstoff
(H)Magnesium stearatHilfsstoff
(H)Silicium dioxid, hochdispersHilfsstoff
(H)Titan dioxidHilfsstoff
[Basiseinheit = 1 Stück]

Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Cetirizin dihydrochlorid, Pseudoephedrin hydrochlorid - peroral

  • Überempfindlichkeit oder Idiosynkrasie gegen Cetirizin oder Pseudoephedrin oder gegen Ephedrin, Hydroxyzin oder andere Piperazin-Derivate
  • erhöhter Augeninnendruck (okuläre Hypertension), grüner Star (Glaukom)
  • schwere Niereninsuffizienz
  • Harnverhalt
  • Phäochromozytom
  • schwere kardiovaskuläre Erkrankungen, z.B. koronare Herzkrankheit, Tachyarrhythmien und Hypertonie
  • unkontrollierte Hyperthyreose
  • hämorrhagischer Schlaganfall in der Anamnese
  • erhöhtes Risiko einen hämorrhagischen Schlaganfall zu entwickeln
  • gleichzeitige Behandlung mit Dihydroergotamin oder Monoaminooxidase (MAO)-Hemmern bzw. während 2 Wochen nach dem Ende einer MAO-Hemmer-Therapie
  • Schwangerschaft

Art der Anwendung



  • unabhängig von den Mahlzeiten
  • als Ganzes (ohne sie zu zerbeißen, zu zerbrechen oder zu kauen)
  • mit einem Glas Wasser

Dosierung



  • symptomatische Therapie der allergischen Rhinitis
    • Erwachsene (< / = 60 Jahre) und Jugendliche (>/= 12 Jahre)
      • 1 Retardtablette (5 mg Cetirizindihydrochlorid und 120 mg Pseudoephedrinhydrochlorid) 2mal / Tag (morgens und abends)
    • Behandlungsdauer
      • max. 14 Tage
      • nach Abklingen der Symptome absetzen
      • nach Besserung des kongestiven Zustandes der Mukosa des oberen Respirationstraktes Fortsetzung der Behandlung mit einem Antihistaminikum möglich

Dosisanpassung

  • Kinder (< 12 Jahre)
    • keine Anwendung, da Verträglichkeit und Wirksamkeit noch nicht nachgewiesen
  • Patienten > 60 Jahre
    • keine Anwendung (keine ausreichenden Daten)
  • Patienten mit beeinträchtigter Nieren- oder Leberfunktion
    • keine Anwendung (keine ausreichenden Daten)

Indikation



  • Jugendliche >/= 12 Jahren und Erwachsene bis 60 Jahre
    • symptomatische Therapie der allergischen Rhinitis, wenn diese mit Verstopfung der Nase einhergeht

Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Cetirizin dihydrochlorid, Pseudoephedrin hydrochlorid - peroral

  • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Thrombozytopenie
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Hautausschlag, Juckreiz)
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • anaphylaktischer Schock
  • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • gesteigerter Appetit
  • Psychiatrische Erkrankungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Schlaflosigkeit
      • Nervosität
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Angst
      • Agitiertheit
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Halluzinationen
      • psychotische Störungen wie Aggression, Verwirrtheit, Depression
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Tics
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Suizidgedanken
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Schwindel
      • Kopfschmerzen
      • Gleichgewichtsstörungen
      • Somnolenz
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Parästhesie
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Krämpfe
      • Tremor
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Dysgeusie
      • Synkope
      • Dystonie
      • Dyskinesie
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Amnesie
      • Gedächtnisstörungen
      • Stimulierung des ZNS durch Pseudoephedrin
  • Augenerkrankungen
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Akkommodationsstörungen
      • verschwommes Sehen
      • okulogyrische Krise
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Mydriasis
      • Augenschmerzen
      • Sehstörungen
      • Photophobie
  • Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Vertigo
  • Herzerkrankungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Tachykardie
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Palpitationen
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Arrhythmie
  • Gefäßerkrankungen
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Blässe
      • Hypertonie
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • kardiovaskulärer Kollaps
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Schlaganfall
  • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Pharyngitis (bei Cetirizin-Monotherapie beobachtet)
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Dyspnoe
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Mundtrockenheit
      • Übelkeit
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Diarrhöe
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Erbrechen
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • ischämische Kolitis
  • Leber- und Gallenerkrankungen
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Leberfunktionsstörungen (Erhöhung der Transaminase, alkalischen Phosphatase, gamma-GT und des Bilirubins)
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Ausschlag
      • Pruritus
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Urtikaria
      • trockene Haut
      • vermehrtes Schwitzen
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • angioneurotisches +ANY-dem / Quincke-+ANY-dem
      • Erythema multiforme, fixes Arzneimittelexanthem
  • Erkrankungen der Nieren und der Harnwege
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Dysurie
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Enurese
      • Miktionsstörungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Harnverhalt (insbesondere bei Patienten mit Prostatahyperplasie)
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Asthenie
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Unwohlsein
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • A1g-deme
  • Untersuchungen
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Gewichtszunahme

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Cetirizin dihydrochlorid, Pseudoephedrin hydrochlorid - peroral

  • empfohlene Dosis und Dauer der Anwendung sollte nicht überschritten werden
  • Kinder
    • nicht bei Kindern unter 12 Jahren anwenden (Verträglichkeit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe noch nicht erwiesen)
  • Patienten über 60 Jahre
    • Arzneimittel sollte nicht angewendet werden
    • Auftreten von Nebenwirkungen auf sympathomimetische Medikationen erhöht
    • Verträglichkeit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe nicht erwiesen, keine ausreichenden Daten für adäquate Dosisempfehlung
  • Patienten mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion
    • Kombinationsarzneimittel (Cetirizin plus Pseudoephedrin) sollte nicht angewendet werden
    • Verträglichkeit und Wirksamkeit nicht erwiesen, keine ausreichenden Daten für adäquate Dosisempfehlung
  • Patienten mit einer Prädisposition für Harnverhalt
    • Vorsicht bei Patienten mit einer Prädisposition für Harnverhalt (z.B. Läsion des Rückenmarks, Prostatahyperplasie), da Cetirizin das Risiko eines Harnverhalts erhöhen kann
  • Behandlung abbrechen im Falle von
    • Hypertonie
    • Tachykardie
    • Palpitation oder Herzarrhythmien
    • Übelkeit
    • jedem anderen neurologischen Zeichen (wie Kopfschmerz oder verstärktem Kopfschmerz)
  • Patienten mit Epilepsie, Patienten mit Krampfneigung
    • Vorsicht bei der Anwendung
  • Stimulation des Zentralnervensystems mit Krämpfen oder Herz-Kreislauf-Kollaps mit gleichzeitigem Blutdruckabfall kann durch sympathomimetische Amine ausgelöst werden
    • kann bei Kindern, älteren Patienten oder im Falle einer Überdosierung vermehrt auftreten
  • Vorsicht bei Patienten mit:
    • Digitalistherapie
    • Herzarrhythmien
    • Hypertonie
    • koronarer Herzkrankheit
    • Myokardinfarkt in der Anamnese
    • Diabetes mellitus
    • Hyperthyreose
    • stenosierendem peptischen Ulkus, pyloroduodenaler Obstruktion, Prostatahypertrophie oder Obstruktion des Harnblasenhalses
  • Vorsicht bei Patienten, die mit Antihypertonika, trizyklischen Antidepressiva, anderen Antihistaminika oder mit anderen Sympathomimetika behandelt werden, einschließlich Dekongestiva, Appetitzügler oder Amphetamin-ähnliche Psychostimulantien
  • Vorsicht bei Migränepatienten, die mit Vasokonstriktoren aus der Gruppe der Mutterkorn-Alkaloide behandelt werden
  • Patienten mit Risikofaktoren, die das Risiko eines hämorrhagischen Schlaganfalls erhöhen können
    • Vorsicht aufgrund der alpha-mimetischen Aktivität von Pseudoephedrin, in Kombination mit Vasokonstriktoren wie Bromocriptin, Pergolid, Lisurid, Cabergolin, Ergotamin, oder jedem anderen Dekongestivum, das zum Abschwellen der Nasenschleimhäute angewendet wird (z.B. Phenylpropanolamin, Phenylephrin, Ephedrin)
  • Patienten mit einem Risiko für Hyperkoagulabilität, wie bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen
    • Vorsicht bei der Anwendung, aufgrund der vasokonstriktiven Wirkung von Pseudoephedrin
  • Patienten mit Bluthochdruck, die gleichzeitig mit NSAIDs behandelt werden,
    • Vorsicht, da sowohl Pseudoephedrin wie auch NSAIDs den Blutdruck erhöhen können
  • Alkohol
    • Vosicht bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol oder anderen ZNS-Depressiva
  • Missbrauch von Pseudoephedrinhydrochlorid
    • Missbrauch mit Pseudoephedrinhydrochlorid beobachtet (wie bei anderen ZNS-Stimulantien auch)
    • regelmäßige Anwendung kann zu Toleranz führen, was ein erhöhtes Risiko einer Überdosis mit sich bringt
    • höhere Dosen als empfohlen können zu schweren Nebenwirkungen führen
    • plötzlicher Behandlungsabbruch nach Missbrauch kann Depressionen nach sich ziehen
  • Narkose
    • perioperative akute Hypertonie kann auftreten, wenn halogenhaltige Inhalationsnarkotika während der Behandlung mit indirekten sympathomimetischen Substanzen angewendet werden
    • Behandlung vorzugsweise 24 Stunden vor einer Narkose unterbrechen, wenn eine Operation geplant ist
  • Doping
    • Behandlung mit Pseudoephedrin kann zu einem positiven Doping-Test führen
  • Hauttests
    • Antihistaminika wirken hemmend auf Allergietests der Haut
    • vor Durchführung eines Allergietests ist eine 3-tägige Auswaschphase erforderlich

Kontraindikation (relativ), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Cetirizin dihydrochlorid, Pseudoephedrin hydrochlorid - peroral

siehe Therapiehinweise

Schwangerschaftshinweise, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Cetirizin dihydrochlorid, Pseudoephedrin hydrochlorid - peroral

  • kontraindiziert während der Schwangerschaft
  • Einnahme von Pseudoephedrin während der Schwangerschaft vermindert den uterinen Blutfluss

Stillzeithinweise, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Cetirizin dihydrochlorid, Pseudoephedrin hydrochlorid - peroral

  • Einnahme während der Stillzeit nicht empfohlen
  • Übergang in die die Muttermilch

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung.

Einnahme in aufrechter Körperhaltung.

Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens durch Arzneistoff und/oder Nebenwirkung, Teilnahme am Straßenverkehr und Bedienen von Maschinen eingeschränkt möglich.

Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.

Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.

Die Anwendung in der Stillzeit ist nicht empfohlen.

Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.

Bedingt erstattungsfähig für Erwachsene gem. § 34 Abs. 1 Satz 2 SGB V in Verbindung mit Arzneimittelrichtlinie § 12 sowie Anlage I bei folgenden Indikationen: Antihistaminika - nur in Notfallsets zur Behandlung bei Bienen-, Wespen-, Hornissengift-Allergien, - nur zur Behandlung schwerer, rezidivierender Urticarien, - nur bei schwerwiegendem, anhaltendem Pruritus, - nur zur Behandlung bei persistierender allergischer Rhinitis, mit schwerwiegender Symptomatik bei der eine topische nasale Behandlung mit Glukokortikoiden nicht ausreichend ist. Die Regelung gilt nicht für versicherte Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr und versicherte Jugendliche mit Entwicklungsstörungen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr.

 

Sponsor

Rechtliche Hinweise

Warnung

Unsere Website verkauft keine medikamente. Unsere Website dient nur zu Informationszwecken. Bitte konsultieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie das Medikament einnehmen.