Helixor P Serienpackg II (7 St)

Hersteller Helixor Heilmittel GmbH
Wirkstoff Kombipackung
Wirkstoff Menge Info
ATC Code Keine Angabe
Preis 75,46 €
Menge 7 St
Darreichung (DAR) AMP
Norm N1

Medikamente Prospekt

Mistelkraut30mg
(H)Natrium chloridHilfsstoff
(H)Natrium hydroxidHilfsstoff
(H)Wasser, für InjektionszweckeHilfsstoff
[Basiseinheit = Ampulle, 30mg 1 Milliliter]

Art der Anwendung



  • Injektionslösung zur s.c. Injektion
  • nach Möglichkeit in Tumor- bzw. Metastasennähe, ansonsten an stets wechselnden Körperstellen (z.B. Bauchhaut, Oberarm oder Oberschenkel)
  • nicht in entzündete Hautareale oder Bestrahlungsfelder injizieren
  • auf streng s.c. Injektionstechnik achten
  • i.v. Anwendung ist bisher nicht zugelassen
    • Risiko allergischer Reaktionen etwas grösser als bei s.c. Anwendung
  • vorsichtshalber Präparat nicht mit anderen Medikamenten in einer Spritze aufziehen

Dosierung



Basiseinheit: 1 Ampulle zu 1 ml Injektionslösung enthält einen wässrigen Auszug aus Viscum album ex herba recente (des jeweiligen Wirtsbaumes) in verschiedenen Stärken/Verdünnungsstufen, entsprechend 0,01 - 50 mg Frischpflanze.

1 Ampulle zu 2 ml Injektionslösung enthält einen wässrigen Auszug aus Viscum album ex herba recente (des jeweiligen Wirtsbaumes), entsprechend 100 mg Frischpflanze.

  • Anregung von Form- und Integrationskräften zur Auflösung und Wiedereingliederung verselbständigter Wachstumsprozesse, z.B.: bösartige und gutartige Geschwulsterkrankungen, bösartige Erkrankungen der blutbildenden Organe, definierte Präkanzerosen, Rezidivprophylaxe nach Geschwulstoperationen, Anregung der Knochenmarktätigkeit
    • zur optimalen Dosierung: Orientierung an speziellen Behandlungsschemata (siehe Gebrauchs- oder Fachinformation) aus langjährigen klinischen Erfahrungen
      • Behandlungsschema für solide Malignome
      • Behandlung definierter Präkanzerosen
      • Therapie inoperabler Präkanzerosen
      • Behandlungsschema für maligne Lymphome, Plasmazytom und Leukämien (zur Ergänzung spezifischer Therapieverfahren)
      • Behandlungsschema zur Anregung der Knochenmarkfunktion
    • Einleitungsphase (Dosisfindung)
      • soweit nicht anders verordnet: 1 Ampulle (entsprechend 1 mg) 2 - 3mal / Woche
        • in speziellen Fällen: 1mal / Tag (siehe Behandlungsschemata)
      • bei übermässigen örtlichen Reaktionen oder Fieber: Dosisreduktion auf 0,1 mg bzw. 0,01 mg
      • bei guter Verträglichkeit schrittweise Konzentrations- bzw. Dosissteigerung bis zum Erreichen der optimalen Konzentration bzw. Dosis mit
        • Serienpackungen (SE I, evtl. gefolgt von SE II und SE IV) oder
        • Originalpackungen zu 1, 5, 10, 20, 30, 50 und 100 mg
      • tägliche Maximaldosis: 400 mg s.c.
      • individuelle Ermittelung der optimalen Konzentration bzw. Dosis unter Beachtung nach heutigem Wissensstand folgender Reaktionen (können einzeln oder in Kombination auftreten):
        • Änderung des subjektiven Befindens
          • Hinweis auf wirksame, möglicherweise schon zu hohe Dosierung:
            • am Injektionstag evtl. auftretende Abgeschlagenheit, Frösteln, Grippegefühl, Kopfschmerzen und kurzzeitige Schwindelgefühle
          • Dosisreduktion nur bei
            • Nichtabklingen der Erscheinungen am Folgetag
            • Übersteigung eines tolerablen Mass
        • Dosierung im optimalen Bereich bei
          • Besserung des Allgemeinbefindens
            • Zunahme von Appetit und Gewicht
            • Normalisierung von Schlaf
            • Wärmeempfinden
            • Leistungsfähigkeit
          • Besserung der psychischen Befindlichkeit
            • Aufhellung der Stimmungslage
            • Zunahme von Lebensmut und Initiativfähigkeit
          • Linderung von Schmerzzuständen
        • Temperaturreaktion
          • in Form eines überdurchschnittlichen Anstiegs der Körpertemperatur wenige Stunden nach Injektion
          • Wiederherstellung der physiologischen Morgen-/Abend-Differenz von mindestens 0,5 +ALA- C
          • Anstieg des mittleren Temperaturniveaus unter Behandlung
          • bei Tumorfieber: mit niedrigen Konzentrationen eine Normalisierung und Rhythmisierung der Kerntemperatur anstreben
        • immunologische Reaktion
          • z.B. Anstieg der Leukozyten (vor allem der absoluten Eosinophilen- und Lymphozytenzahl)
          • Besserung des zellulären Immunstatus im Multitest Merieux bzw. bei Bestimmung der Lymphozyten-Subpopulationen
        • lokale Entzündungsreaktion an der Einspritzstelle bis max. 5 cm Durchmesser
    • Erhaltungsphase
      • zur Vermeidung von Gewöhnungseffekten rhythmische Anwendung empfehlenswert:
        • Abwechslung mit geringeren Konzentrationen bzw. Dosen in Form auf- und evtl. auch absteigender Dosierungsreihen
        • Alternativ: Rhythmisierung der Injektionsintervalle, z.B. Injektion am Tag 1, 2 und 5 jeder Woche
        • Alternativ: Einfügung von Pausen, z.B. 1 - 2 Wochen Pause nach 4 Wochen Therapie
          • nach Therapiepausen > 4 Wochen: vorsichtshalber zunächst 50%ige Dosisreduktion
      • Dosisüberprüfung in Abständen von 3 - 6 Monaten anhand
        • Patientenreaktion
        • Tumorverhalten
    • Kinder
      • Einleitungsphase:
        • aufgrund der normalerweise stärkeren Reaktion auf Mistelextrakt-Präparate mit Originalpackungen
        • initial: 1 mg 2 - 3mal / Woche
          • in speziellen Fällen: 1mal / Tag (siehe Behandlungsschemata)
        • Dosisteigerung nur bei guter Verträglichkeit mit einer Originalpackung der nächsthöheren Konzentration (5 mg, 10 mg, 20 mg, 30 mg)
        • Gesichtspunkte zur individuellen Dosierung beachten
        • tägliche Maximaldosis: i.d.R.
          • Kinder < 10 Jahre: 50 mg
          • Kinder > = 10 Jahre: 100 mg
    • Behandlungsdauer:
      • prinzipiell nicht begrenzt
      • vom Arzt festgelegt
      • entsprechend jeweiligem Rezidivrisiko und dem individuellen Befinden bzw. Befund des Patienten
      • mehrere Jahre, wobei in der Regel Pausen in zunehmender Länge eingelegt werden

Dosisanpassung

  • bei ausgeprägter Schilddrüsenüberfunktion
    • verzögerte Dosissteigerung angezeigt
  • während Bestrahlung oder Chemotherapie
    • aufgrund veränderter Reaktionslage: ggf. Dosisreduktion

Indikation



Anwendungsgebiete gemäss der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis.

  • Anregung von Form- und Integrationskräften zur Auflösung und Wiedereingliederung verselbständigter Wachstumsprozesse, z.B.:
    • bösartige und gutartige Geschwulsterkrankungen
    • bösartige Erkrankungen der blutbildenden Organe
    • definierte Präkanzerosen
    • Rezidivprophylaxe nach Geschwulstoperationen
    • Anregung der Knochenmarktätigkeit
  • Hinweise:
    • gemäss der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis erfolgt die Wahl des Wirtsbaums nach der Organlokalisation der Erkrankung sowie nach Konstitution und Geschlecht des Patienten
    • es gelten folgende Empfehlungen
      • Helixor(R) A
        • für männliche Patienten und folgende Indikationen, unabhängig vom Geschlecht:
          • Kopf-Hals-Tumoren
          • Leukämien (ALL, AML, CML)
          • Paraproteinämien (z.B. Plasmozytom)
      • Helixor(R) M
        • für weibliche Patienten, ausgenommen der unter Helixor(R) A und Helixor(R) P aufgeführten Indikationen
      • Helixor(R)
        • für folgende Indikationen, unabhängig vom Geschlecht:
          • Hauttumoren (inkl. Tumoren der Haut- SchleimhautÜbergänge)
          • maligne Lymphome (inkl. CLL)
          • Hoden-Ca
          • Anregung der Knochenmarkfunktion

Für die in Anlage I der Arzneimittel-Richtlinie aufgeführten Indikationsgebiete kann die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt bei schwerwiegenden Erkrankungen auch Arzneimittel der Anthroposophie und Homöopathie verordnen, sofern die Anwendung dieser Arzneimittel für diese Indikationsgebiete und Anwendungsvoraussetzungen nach dem Erkenntnisstand als Therapiestandard in der jeweiligen Therapierichtung angezeigt ist. Die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt hat zur Begründung der Verordnung die zugrunde liegende Diagnose in der Patientendokumentation aufzuzeichnen.

 

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