Doxazosin 1 Cor 1A Pharma (50 St)

Hersteller 1 A Pharma GmbH
Wirkstoff Doxazosin
Wirkstoff Menge 1 mg
ATC Code C02CA04
Preis 16,87 €
Menge 50 St
Darreichung (DAR) TAB
Norm N2
Doxazosin 1 Cor 1A Pharma (50 St)

Medikamente Prospekt

Doxazosin1mg
(H)Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ AHilfsstoff
(H)Cellulose, mikrokristallinHilfsstoff
(H)Lactose 1-WasserHilfsstoff
(H)Magnesium stearatHilfsstoff
(H)Natrium dodecylsulfatHilfsstoff
[Basiseinheit = 1 Stück]

Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Doxazosin - peroral

  • Überempfindlichkeit gegenüber Doxazosin oder anderen Chinazolinen (z.B. Prazosin, Terazosin)
  • orthostatische Hypotonie in der Anamnese
  • benigne Prostatahyperplasie und gleichzeitige Stauung der oberen Harnwege, chronische Harnwegsinfektionen oder Blasensteine
  • kontraindiziert als Monotherapie bei Patienten mit Überlaufblase oder Anurie mit oder ohne progredienter Niereninsuffizienz
  • Stillzeit
  • zusätzlich bei retardiert freisetzenden Darreichungsformen
    • kontraindiziert bei Patienten mit Obstruktion von +ANY-sophagus / Gastrointestinaltrakt oder Lumeneinengung des Gastrointestinaltrakts jeden Grades in der Anamnese
  • zusätzlich bei der Indikation benigne Prostata-Hyperplasie
    • kontraindiziert bei Patienten mit Hypotonie

Art der Anwendung



  • Einnahme unabhängig von den Mahlzeiten mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser)

Dosierung



  • essentielle Hypertonie
    • initial: 1 mg Doxazosin 1mal / Tag
    • Dosisanpassung, individuell bei Bedarf, jeweils nach 1 - 2 Wochen
      • 2 mg Doxazosin 1mal / Tag
      • 4 mg Doxazosin 1mal / Tag
      • 8 mg Doxazosin 1mal / Tag
    • Erhaltungstherapie
      • durchschnittliche Tagesdosis: 2 - 4 mg Doxazosin 1mal / Tag
    • tägliche Maximaldosis: 16 mg Doxazosin
    • Dauer der Anwendung: vom Arzt festzulegen
    • ältere Patienten:
      • normale Dosierung empfohlen
      • Dosis jedoch so niedrig wie möglich halten
      • Dosissteigerung nur unter genauer Beobachtung
    • Niereninsuffizienz:
      • normale Dosierung empfohlen
      • Dosis jedoch so niedrig wie möglich halten
      • Dosissteigerung nur unter genauer Beobachtung
    • Leberinsuffizienz:
      • besonders vorsichtige Dosierung
      • schwerwiegende Leberfunktionsstörung
        • keine klinischen Erfahrungen vorhanden
        • Anwendung nicht empfohlen
    • Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
      • ungenügende Erfahrungen
      • Anwendung nicht empfohlen

Indikation



  • Essentielle Hypertonie

Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Doxazosin - peroral

  • normal freisetzende Darreichungsform
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • allergische Arzneimittelreaktionen
    • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Atemwegsinfektion
        • Harnwegsinfektion
    • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Anämie
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Leukopenie
        • Thrombozytopenie
        • Erythrozytopenie
    • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Gicht
        • gesteigerter Appetit
        • Anorexie
        • Durst
        • Hypokaliämie
        • Geschmacksstörungen
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Hypoglykämie
    • Psychiatrische Erkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Apathie
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Agitiertheit
        • Depression
        • Angstzustände
        • Insomnie
        • Nervosität
        • Albträume
        • Gedächtnisverlust
        • emotionale Labilität
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Schwindel
        • Kopfschmerzen
        • Benommenheit
        • Schläfrigkeit
        • Erregtheit
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • zerebrovaskuläre Ereignisse
        • Hypästhesie
        • Synkope
        • Tremor
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • orthostatischer Schwindel
        • Parästhesie
    • Augenerkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Akkomodationsstörungen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • abnormaler Tränenfluss
        • Photophobie
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Konjunktivitis
        • Verschwommensehen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • interoperative Floppy Iris Syndrome (IFIS)
    • Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Schwindel
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Tinnitus
    • Herzerkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Palpitationen (Herzklopfen)
        • Tachykardie
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Angina pectoris
        • Herzinfarkt
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Bradykardie
        • Herzrhythmusstörungen
    • Gefäßerkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Hypotonie
        • orthostatische Hypotonie, Blutdruckabfall bei Lagewechsel
        • A1g-deme
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • periphere Ischämie
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • zerebrovaskuläre Störungen
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Hitzewallungen
    • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Bronchitis
        • Husten
        • Dyspnoe
        • Nasenkongestion
        • Rhinitis
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Epistaxis
        • Bronchospasmen
        • Pharyngitis
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Larynxödem
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Verstärkung von Bronchospasmen
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Bauchschmerzen
        • Dyspepsie
        • Mundtrockenheit
        • Übelkeit
        • Obstipation
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Flatulenz
        • Erbrechen
        • Gastroenteritis
        • Diarrhoe
        • Veränderungen des Geschmacksempfindens
    • Leber- und Gallenerkrankungen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • veränderte Leberfunktionswerte
        • Ikterus
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Cholestase
        • Hepatitis
    • Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Pruritus
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Hautausschlag
        • Haarausfall, Alopezie
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Juckreiz
        • Purpura
        • Schwitzen
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Urtikaria
    • Sklelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Rückenschmerzen
        • Muskelschmerzen
        • Muskelkrämpfe
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Muskelschwäche
        • Muskelsteifigkeit
        • Arthralgie
    • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Zystitis
        • Harninkontinenz
        • verstärkter Harndrang
        • häufigeres Wasserlassen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Miktionsstörungen
        • Hämaturie
        • Dysurie
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • erhöhte Harnstoff- und Kreatinin-Plasmaspiegel
        • Polyurie
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • gesteigerte Diurese
        • Nokturie
    • Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • verzögerte Ejakulation
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Impotenz
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Gynäkomastie
        • Priapismus
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • retrograde Ejakulation
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • periphere +ANY-deme
        • Brustschmerz
        • grippeartige Symptome (Fieber, Schüttelfrost)
        • Asthenie
        • Müdigkeit
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Gesichts- / generalisiertes +ANY-dem
        • Gesichtsröte
        • Flush
        • Blässe
        • Schmerzen
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • reduzierte Körpertemperatur bei älteren Patienten
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Unwohlsein
        • Fatigue
    • Untersuchungen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Gewichtszunahme
  • retardiert freisetzende Darreichungsform
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • allergische Arzneimittelreaktionen
    • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Atemwegsinfektion
        • Harnwegsinfektion
    • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Leukopenie
        • Thrombozytopenie
        • Erythrozytopenie
    • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Anorexie
        • gesteigerter Appetit
        • Durst
        • Gicht
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Hypoglykämie
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • erhöhter Serum-Harnstoff
    • Psychiatrische Erkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Apathie
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Angst
        • Depression
        • Insomnie
        • Albträume
        • Gedächtnisverlust
        • emotionale Labilität
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Nervosität
        • Agitiertheit
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Schwindel
        • Benommenheit
        • Kopfschmerzen
        • Schläfrigkeit
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • zerebrovaskulärer Insult
        • Hypästhesie
        • Synkope
        • Tremor
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Schwindel bei Lagewechsel, orthostatischer Schwindel
        • Parästhesie
    • Augenerkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Akkomodationsstörungen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • abnormaler Tränenfluss
        • Photophobie
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Verschwommensehen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • interoperative Floppy Iris Syndrome (IFIS)
    • Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Schwindel / Vertigo
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Tinnitus
    • Herzerkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Palpitationen (Herzklopfen)
        • Tachykardie
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Angina pectoris
        • Herzinfarkt
        • kardiale Arrhythmien
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Bradykardie
    • Gefäßerkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Hypotonie
        • orthostatische Hypotonie
        • A1g-deme
        • Schwindelgefühl
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • periphere Ischämie
        • Hitzewallungen
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Hautrötung (Flush)
    • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Bronchitis
        • Husten
        • Dyspnoe
        • Rhinitis
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Epistaxis
        • Pharyngitis
        • Bronchospasmus
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Larynxödem
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Bauchschmerzen
        • Dyspepsie
        • Mundtrockenheit
        • Übelkeit
        • Diarrhoe
        • Obstipation
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Flatulenz / Blähungen
        • Erbrechen
        • Gastroenteritis
        • Geschmacksstörungen
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • gastrointestinale Verengung
    • Leber- und Gallenerkrankungen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • abnorme Leberfunktionstests
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Cholestase
        • Hepatitis
        • Ikterus
        • erhöhte Leberwerte
    • Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Pruritus
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Hautausschlag
        • Alopezie
        • Purpura
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Urtikaria
    • Sklelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Rückenschmerzen
        • Myalgie
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Muskelsteifigkeit
        • Arthralgie
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Muskelkrämpfe
        • Muskelschwäche
    • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Zystitis
        • Harninkontinenz
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • vermehrter Harndrang, vermehrte Miktionshäufigkeit
        • Hämaturie
        • Dysurie
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Miktionsbeschwerden
        • Nykturie
        • Polyurie
        • erhöhte Diurese
        • Anstieg des Serumkreatinins
    • Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • verzögerte Ejakulation
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Impotenz
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Gynäkomastie
        • Priapismus
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • retrograde Ejakulation
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • periphere +ANY-deme
        • Brustschmerz
        • grippeartige Symptome (Fieber / Schüttelfrost)
        • Asthenie, Schwächegefühl
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Schmerzen
        • Gesichtsödeme
        • Blässe
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Unwohlsein
        • Müdigkeit
        • niedrige Körpertemperatur bei Älteren
        • Erschöpfung
    • Untersuchungen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Gewichtszunahme

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Doxazosin - peroral

  • Behandlung mit Doxazosin bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle
  • Orthostatische Hypotonie/Synkope, v.a. bei Therapiebeginn
    • bei Therapiebeginn oder Dosissteigerung sollte der Patient überwacht werden, da es zu einer orthostatischen Hypotonie kommen kann, die sich als Schwindel und Schwächegefühl, in seltenen Fällen auch durch Bewusstseinsverlust (Synkope) manifestiert
    • Patienten sollte empfohlen werden, rasche Lagewechsel und Aktivitäten, die von Schwindel oder Asthenie negativ beeinflusst werden können, zu vermeiden
    • während der Dosistitration sollte der Blutdruck sorgfältig überwacht werden
    • besondere Vorsicht bei
      • älteren Patienten
      • Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen
      • Patienten, die eine Natrium-arme Diät einhalten
      • Patienten, die mit einem Diuretikum behandelt werden
    • normotensive Patienten mit benigner Prostatahyperplasie
      • bei normotensiven Patienten mit benigner Prostatahyperplasie die durchschnittliche Veränderungen des Blutdrucks klein
      • bei 10 - 20% der Patienten können jedoch Hypotonie, Schwindel oder Erschöpfung auftreten
      • A1g-deme und Dyspnoe werden bei weniger als 5% der Patienten beobachtet
  • Patienten mit benigner Prostatahyperplasie und gleichzeitig vorliegender Obstruktion im Bereich des oberen Harntraktes, chronischer Infektion des Harntraktes oder Blasensteinen
    • sollten nicht mit Doxazosin behandelt werden
  • Vorsicht, wenn Doxazosin zusammen mit Arzneimitteln eingenommen wird, die den Abbau in der Leber beeinflussen (z.B. Cimetidin)
  • Anwendung zusammen mit PDE-5-Inhibitoren
    • gleichzeitige Anwendung von Phosphodiesterase-5-Inhibitoren (z.B. Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil) und Doxazosin kann bei einigen Patienten zu einer symptomatischen Hypotonie führen
    • um das Risiko für die Entwicklung einer orthostatischen Hypotonie zu vermindern, sollten die Patienten hämodynamisch stabil auf die Alpha-Blocker-Therapie eingestellt sein, wenn sie Phosphodiesterase-5-Inhibitoren anwenden
    • weiterhin empfohlen, mit der niedrigsten Dosis des Phosphodiesterase-5-Inhibitors zu beginnen und diesen in einem zeitlichen Abstand zur Einnahme von Doxazosin (mind. 6 Stunden) einzunehmen
  • Priapismus
    • bei Alpha-1-Blockern, wie z.B. Doxazosin, im Rahmen der Erfahrungen nach Markteinführung über Dauererektionen und Priapismus berichtet
    • wenn ein Priapismus nicht umgehend behandelt wird, kann es zu einer Schädigung des Penisgewebes und dauerhaftem Potenzverlust kommen
      • aus diesem Grund sollten betroffene Patienten umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen
  • Untersuchung/Screening auf Prostatakrebs
    • Prostatakarzinome können die gleiche Symptomatik verursachen, wie sie mit benigner Prostatahyperplasie (BPH) einhergeht und die beiden Erkrankungen können gleichzeitig bestehen
    • ein Prostatakarzinom sollte daher ausgeschlossen werden, bevor eine Therapie mit Doxazosin zur Behandlung von BPH-Symptomen begonnen wird
  • Anwendung bei Patienten mit Katarakt-Operationen, Intraoperative Floppy Iris Syndrome
    • bei einigen Patienten, die gleichzeitig oder bis kurz vorher mit Tamsulosin behandelt wurden, trat während Katarakt-Operationen das sogenannte ,Intraoperative Floppy Iris Syndrome+ACY-quot, (IFIS, eine Variante des Syndroms der engen Pupille) auf
    • da auch bei Anwendung anderer Alpha-Blocker vereinzelt das Auftreten von IFIS gemeldet wurde, kann ein Gruppeneffekt nicht ausgeschlossen werden
    • IFIS kann zu Komplikationen während der Operation führen
      • deshalb sollten Kataraktchirurgen und Augenärzte vor einer Kataraktoperation darüber informiert werden, ob die Patienten aktuell Alpha-Blocker anwenden oder diese früher erhielten
  • Anwendung bei Patienten mit akuten Herzbeschwerden (kardiale Notfallsituationen)
    • Doxazosin soll aufgrund seiner gefäßerweiternden Wirkung nur mit Vorsicht bei Patienten mit folgenden akuten Herzbeschwerden (kardiale Notfallsituationen) eingesetzt werden:
      • Lungenödem durch Aorten- oder Mitralklappenstenose
      • High-Output Herzinsuffizienz
      • Rechtsherzinsuffizienz aufgrund von Lungenembolie oder Herzbeutelerguss
      • Linksherzinsuffizienz mit niedrigem Füllungsdruck
    • bei Patienten mit schwerer koronarer Herzerkrankung kann ein zu rascher oder zu starker Blutdruckabfall zu einer Verschlechterung der Angina pectoris-Beschwerden führen
    • bei Bluthochdruckpatienten mit ein oder mehreren zusätzlichen Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen
      • Doxazosin sollte nicht allein (Monotherapie) als Therapie der 1. Wahl verwendet werden, da möglicherweise ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer Herzinsuffizienz besteht
    • bei Patienten, die eine salzarme Diät einhalten oder die mit Diuretika behandelt werden, ist das Risiko von Kreislaufstörungen insbesondere bei Lagewechsel erhöht
  • Anwendung bei Patienten mit Leberinsuffizienz
    • besondere Vorsicht erforderlich bei der Therapie von Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
    • klinische Erfahrung unzureichend bezüglich der Behandlung von Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen
      • Behandlung dieser Patienten daher nicht empfohlen
    • bis weitere Erfahrungen vorliegen, sind Patienten mit leichten bis mittelschweren Leberfunktionsstörungen besonders zu überwachen
  • Patienten mit autonomer diabetischer Neuropathie
    • Vorsicht bei der Anwendung
  • Kinder und Jugendliche
    • klinische Erfahrung reicht nicht aus, um die Anwendung bei Kindern zu empfehlen
  • retardiert freisetzende Darreichungsform
    • Patienten sollten darüber informiert werden, dass Doxazosin (retardiert) unzerkaut, als Ganzes geschluckt werden muss
    • gastrointestinale Erkrankungen
      • ungewöhnlich kurze Passagezeiten durch den Gastrointestinaltrakt (z.B. nach einer chirurgischen Resektion) können zu einer unvollständigen Resorption führen
        • angesichts der langen Halbwertszeit von Doxazosin ist die klinische Bedeutung dieser Tatsache unklar
      • gab seltene Fälle von obstruktiven Symptomen bei Patienten mit bekannter Verengung im Zusammenhang mit der Einnahme von bestimmten Doxazosin-haltigen retardierten Arzneimitteln
    • bei einigen retardierten Formulierungen ist der Wirkstoff von einem inerten, nicht-resorbierbaren Überzug umgeben, der zur kontrollierten Freisetzung des Wirkstoffes über einen längeren Zeitraum entwickelt wurde
      • nach der Passage durch den Gastrointestinaltrakt wird die leere Hülle ausgeschieden
      • Patienten sollten informiert werden, dass kein Anlass zur Sorge besteht, wenn sie gelegentlich Rückstände im Stuhl entdecken, die wie eine Tablette aussehen

Kontraindikation (relativ), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Doxazosin - peroral

siehe Therapiehinweise

Schwangerschaftshinweise, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Doxazosin - peroral

  • Doxazosin sollte während der Schwangerschaft nur bei strikter Indikationsstellung/nach entsprechender Nutzen-Risiko-Abwägung verabreicht werden
  • keine ausreichenden und gut kontrollierten Studien an Schwangeren vorhanden
  • Sicherheit von Doxazosin während der Schwangerschaft noch nicht nachgewiesen
  • tierexperimentellen Studien
    • obwohl Tierstudien keinen Hinweis auf eine teratogene Wirkung ergaben, wurden bei Tieren unter hohen Dosen verminderte Überlebensraten der Feten beobachtet

Stillzeithinweise, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Doxazosin - peroral

  • kontraindiziert während der Stillzeit
  • Mütter sollten abstillen, wenn die Behandlung mit Doxazosin notwendig ist
  • tierexperimentelle Studien
    • Doxazosin reichert sich in der Milch laktierender Ratten an
  • Übertritt von Doxazosin in die menschliche Muttermilch sehr gering (relative Dosis unter < 1%), dennoch nur limitiert Daten vom Menschen vorhanden

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung.

Einnahme in aufrechter Körperhaltung.

Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens durch Arzneistoff und/oder Nebenwirkung, Teilnahme am Straßenverkehr und Bedienen von Maschinen eingeschränkt möglich.

Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.

Die Anwendung im 3. Trimenon der Schwangerschaft kann unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht gezogen werden.

Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.

Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.

 

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