Hersteller | Hermes Arzneimittel GmbH |
Wirkstoff | Magnesium Ion |
Wirkstoff Menge | 243 mg |
ATC Code | A12CC10 |
Preis | 10,01 € |
Menge | 20 St |
Darreichung (DAR) | BTA |
Norm | N1 |
Medikamente Prospekt
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Magnesium Ion | 10 | mmol | ||
(H) | Äpfelsäure | Hilfsstoff | ||
(H) | Citronensäure, wasserfrei | Hilfsstoff | ||
(H) | Kalium hydrogencarbonat | Hilfsstoff | ||
(H) | Mannitol | Hilfsstoff | ||
(H) | Natrium carbonat | Hilfsstoff | ||
(H) | Natrium chlorid | Hilfsstoff | ||
(H) | Natrium cyclamat | Hilfsstoff | ||
(H) | Natrium hydrogencarbonat | Hilfsstoff | ||
(H) | Reisstärke | Hilfsstoff | ||
(H) | Saccharin, Natriumsalz | Hilfsstoff | ||
(H) | Simeticon | Hilfsstoff | ||
(H) | Zitronen Aroma | Aromastoff | ||
Sorbitol | ||||
(H) | Gesamt Kalium Ion | Zusatzangabe | 136 | mg |
(H) | Gesamt Magnesium Ion | Zusatzangabe | 243 | mg |
(H) | Gesamt Natrium Ion | Zusatzangabe | 169 | mg |
[Basiseinheit = 1 Stück] |
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
Magnesiumoxid - peroral- Überempfindlichkeit gegen Magnesium(oxid)
- (schwere) Nierenfunktionsstörung
- Störungen der Erregungsleitung am Herzen (AV-Block, höheren Grades), die zu Bradykardie führt, einschl. Zusammenbruch des Reizleitungssystems im Herzen
- Myasthenia gravis
- Exsikkose, Dehydratation
- Calcium-Magnesium-Ammoniumphosphat-Steindiathese
- Hypermagnesiämie (Elektrolytstatus)
- Hyperkaliämie (Elektrolytstatus)
Art der Anwendung
- 1 Brausetablette in 1 Glas Wasser auflösen und trinken
Dosierung
- nachgewiesener Magnesiummangel, der Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit ist
- Dosierung ist abhängig vom Grad des Magnesiummangels
- mittlere Tagesdosis: 1 - 2 Brausetabletten (243 - 486 mg Magnesium-Ionen = 10 - 20 mmol)
- Erwachsene und Jugendliche
- 1 Brausetablette 1- bis 2mal / Tag
- Kinder (+ACY-gt+ADsAPQ- 6 Jahre)
- 1 Brausetablette 1mal / Tag
- schwere Magnesiummangelzustände: evtl. höhere Dosen unter ärztlicher Kontrolle und Überwachung des Elektrolythaushaltes angezeigt
- Behandlungsdauer
- von der Ausprägung des zugrunde liegenden Magnesiummangels abhängig
- längerfristige, hochdosierte Magnesiumzufuhr muss ärztlich überwacht werden
Indikation
- nachgewiesener Magnesiummangel, wenn er die Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
Magnesiumoxid - peroral- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- weicher Stuhl bis hin zu Durchfällen (bei höherer Dosierung, unbedenklich)
- bei Auftreten von Durchfall: Tagesdosis reduzieren oder Therapie vorübergehend unterbrechen
- nach Besserung bzw. nach Verschwinden der Symptome ggf. mit reduzierter Dosis wieder aufnehmen
- weicher Stuhl bis hin zu Durchfällen (bei höherer Dosierung, unbedenklich)
- ohne Häufigkeitsangabe
- gastrointestinaler Reizung
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Müdigkeitserscheinungen (bei hochdosierter und länger andauernder Einnahme)
- kann ein Hinweis darauf sein, dass bereits eine erhöhte Magnesiumkonzentration im Blut erreicht ist
- der Arzt sollte anhand von klinischen und chemischen Untersuchungsmethoden entscheiden, ob eine weitere Magnesiumzufuhr noch indiziert ist
- Müdigkeitserscheinungen (bei hochdosierter und länger andauernder Einnahme)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
Magnesiumoxid - peroral- Magnesium sollte nur mit Vorsicht und nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt eingenommen werden bei Patienten
- mit eingeschränkter (leichter bis mittelschwerer) Nierenfunktion
- nur unter ärztlicher Kontrolle
- die als Begleitmedikation Antazida oder Laxanzien einnehmen, welche Magnesiumsalze enthalten
- insb. im Falle einer Niereninsuffizienz
- mit Neigung zur Bildung infizierter Nierensteine während einer Harnwegsinfektion
- mit AV(atrioventrikulärem)-Block
- mit eingeschränkter (leichter bis mittelschwerer) Nierenfunktion
- Hypermagnesiämie, Hyperkaliämie
- es sollte überprüft werden, ob sich aus der Lage des Mineral- und Elektrolythaushaltes (Hypermagnesiämie, Hyperkaliämie) eine Kontraindikation ergibt
- eine regelmäßige Kontrolle des Elektrolythaushaltes wird empfohlen (v. a. Untersuchungen auf Hyperkaliämie und Hypermagnesiämie)
- bei Patienten mit Nierenerkrankungen, die mit einer Störung der renalen Ausscheidung einhergehen, kann es zu einer Hypermagnesiämie kommen
- es sollte überprüft werden, ob sich aus der Lage des Mineral- und Elektrolythaushaltes (Hypermagnesiämie, Hyperkaliämie) eine Kontraindikation ergibt
- Nierenfunktionseinschränkung
- leichte bis mittelschwere Einschränkung der Nierenfunktion
- Elektrolythaushalt engmaschig überwachen: Überprüfungen des Wasserhaushalts und der Nierenfunktion
- leichte bis mittelschwere Einschränkung der Nierenfunktion
- schwerer Magnesiummangel oder Malabsorption für Magnesium
- Behandlung mit intravenösen Magnesiumgaben beginnen
- begleitender Calciummangel
- Magnesiummangel vor dem Calciummangel beheben
- gleichzeitige Einnahme mit anderen Arzneimitteln
- Dicumarol, Glibenclamid und Glipizid, Mefenaminsäure und Tacrolimus
- erhöhte Resorption bei gleichzeitiger Anwendung mit Magnesium
- die gleichzeitige Einnahme wird nicht empfohlen
- Chinidin
- erhöhte renale Reabsorption bei gleichzeitiger Anwendung mit Magnesium
- die gleichzeitige Verabreichung wird nicht empfohlen
- Aminoglykoside
- die gleichzeitige Anwendung mit Aminoglykosiden wurde mit einer reduzierten Acetylcholin-Freisetzung und neuromuskulärer Blockade in Zusammenhang gebracht
- die gleichzeitige Verabreichung wird nicht empfohlen
- bei einer gleichzeitigen Magnesiumtherapie wird empfohlen, Patienten auf Störungen der Atemfunktion und auf Apnoe zu überwachen
- wenn eine neuromuskuläre Blockade auftritt, sollte das Aminoglykosid abgesetzt und die Antibiotika-Behandlung gewechselt werden
- Natriumpolystyrolsulfonat
- die gleichzeitige Anwendung mit Natriumpolystyrolsulfonat wurde in Zusammenhang mit systemischer Alkalose beobachtet
- die gleichzeitige Verabreichung wird nicht empfohlen
- Herzglykoside
- die Wirkung von Herzglykosiden kann durch eine gleichzeitige Magnesiumeinnahme reduziert sein
- Dicumarol, Glibenclamid und Glipizid, Mefenaminsäure und Tacrolimus
Kontraindikation (relativ), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
Magnesiumoxid - peroralsiehe Therapiehinweise
Schwangerschaftshinweise, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
Magnesiumoxid - peroral- Magnesium kann während der Schwangerschaft eingenommen werden, es bestehen keine Gegenanzeigen / Bedenken
- Berichte über schädliche Auswirkungen während der Schwangerschaft beim Menschen sind bisher nicht bekannt geworden
- epidemiologische Untersuchungen lassen keine unerwünschten Wirkungen von Magnesium auf die Schwangerschaft oder auf die Gesundheit des Fetus/Neugeborenen vermuten
- systematische Untersuchungen liegen jedoch nicht vor
- es liegen keine Hinweise auf ein Fehlbildungsrisiko vor
- Anwendung in der Frühschwangerschaft
- die dokumentierten Erfahrungen beim Menschen sind gering
- Verabreichung kurz vor Geburt
- wird Magnesium kurz vor der Geburt verabreicht, sollte das Neugeborene während der ersten 24 - 48 Lebensstunden auf Anzeichen von Toxizität überwacht werden
- neurologische Depression mit Atemdepression
- Muskelschwäche
- Verlust von Reflexen
- die Gabe von Aminoglykosid-Antibiotika sollte in diesem Zeitraum vermieden werden, da Hinweise auf Wechselwirkungen vorliegen
- wird Magnesium kurz vor der Geburt verabreicht, sollte das Neugeborene während der ersten 24 - 48 Lebensstunden auf Anzeichen von Toxizität überwacht werden
- Fertilität
- aufgrund der Langzeiterfahrung sind keine Auswirkungen auf die männliche und weibliche Fruchtbarkeit zu erwarten
- schädliche Auswirkungen auf die Fertilität beim Menschen sind bisher nicht bekannt geworden
Stillzeithinweise, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
Magnesiumoxid - peroral- Magnesium kann während der Stillzeit eingenommen werden
- gegen die Einnahme in der Stillzeit bestehen keine Gegenanzeigen / Bedenken
- Berichte über schädliche Auswirkungen während der Stillzeit beim Menschen sind bisher nicht bekannt geworden
- es liegen keine Hinweise auf ein Fehlbildungsrisiko vor
- systematische Untersuchungen liegen jedoch nicht vor
- Magnesiumoxid / Metaboliten werden in die Muttermilch ausgeschieden
- aber bei therapeutischen Dosen sind keine Auswirkungen auf gestillte Neugeborene/Kinder zu erwarten
Die Anwendung in der Schwangerschaft kann unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht gezogen werden.
Die Anwendung im 3. Trimester der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.
Die Anwendung in der Stillzeit kann unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht gezogen werden.
Die Anwendung in der Stillzeit ist nicht empfohlen.
Bedingt erstattungsfähig für Erwachsene gem. § 34 Abs. 1 Satz 2 SGB V in Verbindung mit Arzneimittelrichtlinie § 12 sowie Anlage I bei folgenden Indikationen: Magnesiumverbindungen, oral, nur bei angeborenen Magnesiumverlusterkrankungen. Die Regelung gilt nicht für versicherte Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr und versicherte Jugendliche mit Entwicklungsstörungen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr.