Abnobaviscum Mali 0.02mg (21 St)

Hersteller Abnoba GmbH
Wirkstoff Apfelbaummistelkraut Presssaft
Wirkstoff Menge 0,015 mg
ATC Code Keine Angabe
Preis 180,06 €
Menge 21 St
Darreichung (DAR) AMP
Norm N2

Medikamente Prospekt

Viscum album (hom./anthr.)
(H)AscorbinsäureHilfsstoff
(H)Dinatrium hydrogenphosphat 2-WasserHilfsstoff
(H)Natrium dihydrogenphosphat 1-WasserHilfsstoff
(H)Wasser, für InjektionszweckeHilfsstoff
[Basiseinheit = 1 Milliliter]

Art der Anwendung



  • s.c. Injektion
  • für Stärken D 6 - D 30
    • in bes. Fällen erforderliche Dosis einer Infusionslösung (0,9%ige NaCl-Lösung oder 5 %ige Glucoselösung) zumischen und langsam i.v. infundieren
    • Infusionsdauer für 250 ml: mind. 30 Min.
  • bei malignen Ergüssen nach erforderlichen Punktionen Möglichkeit der Instillation direkt in entsprechende Körperhöhle
  • Injektion der Präparate unmittelbar nach +ANY-ffnen der Ampullen (Herstellung unter strengem Oxidationsschutz)
  • angebrochene Ampullen verwerfen!
  • Anwendung nach Möglichkeit in Tumor- oder Metastasennähe, ansonsten an stets wechselnden Körperstellen (z. B. Bauchhaut, Oberarm oder Oberschenkel)
  • keine Injektion in entzündete Hautareale (Lokalreaktion) oder Bestrahlungsfelder
  • auf streng s.c. Injektionstechnik achten
  • Anwendung möglichst morgens während der ansteigenden Temperaturphase, Nachruhe empfohlen
  • Ermittlung der individuellen Dosis (Auftreten mind. 1 der im folgenden genannten Reaktionen)
    • Änderung des subjektiven Befindens
      • Besserung des Allgemeinbefindens und der psychischen Befindlichkeit
      • Steigerung der Initiative und ggf. Schmerzlinderung
      • Hinweis auf wirksame, möglicherweise schon zu hohe Dosierung (keine Unverträglichkeitszeichen!-) sind am Injektionstag evtl. auftretende
        • Abgeschlagenheit
        • Frösteln
        • allgemeines Krankheitsgefühl
        • Kopfschmerzen
        • kurzzeitige Schwindelgefühle
      • Konzentrations- bzw. Dosisreduktion bei am Folgetag noch nicht abgeklungener oder ein tolerables Maß übersteigender Erscheinungen
    • lokale Entzündungsreaktion
      • Durchmesser < 5 cm
    • Temperaturreaktion
      • Sofortreaktion
        • 1maliger Temperaturanstieg auf Injektion hin
      • rhythmisierende Reaktion
        • Wiederherstellung der physiologischen Morgen-/Abenddifferenz von mind. 0,5+ALA-C
      • Spätreaktion
        • Anstieg der mittleren Temperaturlage im Verlauf der Behandlung (auch subfebriler Bereich)
      • bei manchen Patienten ausschließl. Temperaturreaktion, zumeist jedoch Kombinationen der 3 Reaktionsarten
    • immunologische Reaktion, z.B.
      • Anstieg der Leukozyten, v.a.
        • absolute Lymphozytenzahl
        • Eosinophilenzahl
      • Besserung des zellulären Immunstatus im Multitest Merieux bzw. bei Bestimmung der Lymphozytensubpopulationen
    • gelingt es nicht, eine der genannten Reaktionen zu erzielen, so kann folgendes versucht werden
      • Änderung der Injektionshäufigkeit
      • Übergang auf AbnobaVISCUM eines anderen Wirtsbaumes
  • bei Tumorfieber - auch im Sinne einer B-Symptomatik bei Lymphomen
    • mit niedrigen Konzentrationen Normalisierung und Rhythmisierung der Kerntemperatur anstreben
    • hier dienen lokale Entzündungsreaktionen und Allgemeinbefinden neben den üblichen onkologischen Verlaufskriterien zur Orientierung

Dosierung



Basiseinheit: Injektionslösung enthält jeweils in den Stärken 20 mg - 0,02 mg Press-Saft aus Mistel-Kraut des bestimmten Wirtsbaumes in unterschiedlichen Konzentrationen und in den Stärken D6 - D30 entsprechende homöopathische Verdünnungen aus Viscum album des bestimmten Wirtsbaumes ex herba recente col. (erhältliche Wirtsbäume: Abietis (Tanne), Aceris (Ahorn), Amygdali (Mandelbaum), Betulae (Birke), Crataegi (Weissdorn), Fraxini (Esche), Mali (Apfelbaum), Pini (Kiefer) und Quercus (Eiche))

  • Behandlung bösartiger und gutartiger Geschwulsterkrankungen, bösartiger Erkrankungen der blutbildenden Organe und definierter Präkanzerosen, Vorbeugung gegen Rückfälle nach Geschwulstoperationen
    • initial: 1ml Stärke 0,02 mg 3mal / Woche
    • Dosissteigerung, vorsichtig, bis zum Erreichen der optimalen individuellen Dosis
      • schrittweise Dosissteigerung auf Stärken 0,2 mg, 2 mg und 20 mg jeweils 3mal / Woche
      • beim Übergang von einer Stärke auf die höher konzentrierte zunächst nur 0,5 ml Injektionslösung geben (erfahrungsgemäß heftige Reaktionen)
      • Dosisreduktion, falls schon bei Stärke 0,02 mg zu starke Reaktionen auftreten: Stärke D 6
      • weitere Dosisreduktion, falls auch bei Stärke D 6 zu starke Reaktionen auftreten
        • nur 1/3 ml verwenden
        • auf Stärke D 10 oder
        • auf einen anderen Wirtsbaum übergehen
    • fortlaufende Therapie
      • individuelle Dosis (s.o.) mit schwächeren Dosen in Rhythmus bringen, z. B.
        • bei individueller Dosis = Stärke 2 mg Verabreichung von
          • Stärke 2 mg: montags
          • Stärke 0,2 mg: mittwochs und freitags
      • bei sich im Laufe der Behandlung ändernder Reaktionslage des Patienten
        • Neuermittlung der individuellen Dosis
      • während Bestrahlungs- oder Chemotherapie oder nach einer Operation Veränderung der individuelle Reaktionslage des Patienten möglich und ggfs. Dosisanpassung erforderlich
      • nach Therapiepausen > 4 Wochen zunächst vorsichtshalber Dosisreduktion auf die Hälfte
    • Behandlungsdauer
      • prinzipiell nicht begrenzt
      • vom Arzt festgelegt
      • abhängig vom jeweiligen Rezidivrisiko und individuellen Befinden bzw. Befund des Patienten
      • bei guter Befindlichkeit möglich
        • nach 2 Jahren: Verlängerung des Dosisintervalls: Injektion 2mal / Woche
        • nach 3 Jahren: nach je 8 Therapiewochen: 4 Wochen Pause
          • nach jeder Pause stets wieder Beginn mit Einleitungstherapie gemäß Dosierungsanleitung
        • nach 7 Jahren bei weiterhin unverdächtigem Verlauf: Therapie einstellen
        • intensive Verlaufskontrolle in Zeiten seelischer und körperlicher Belastung, insbes. bei Viruserkrankungen
        • Behandlung während Ferien oder Reisen unbedingt fortsetzen

Indikation



  • Anwendungsgebiete gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis
    • Behandlung bösartiger und gutartiger Geschwulsterkrankungen
    • Behandlung bösartiger Erkrankungen der blutbildenden Organe
    • Behandlung definierter Präkanzerosen
    • Vorbeugung gegen Rückfälle nach Geschwulstoperationen

Für die in Anlage I der Arzneimittel-Richtlinie aufgeführten Indikationsgebiete kann die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt bei schwerwiegenden Erkrankungen auch Arzneimittel der Anthroposophie und Homöopathie verordnen, sofern die Anwendung dieser Arzneimittel für diese Indikationsgebiete und Anwendungsvoraussetzungen nach dem Erkenntnisstand als Therapiestandard in der jeweiligen Therapierichtung angezeigt ist. Die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt hat zur Begründung der Verordnung die zugrunde liegende Diagnose in der Patientendokumentation aufzuzeichnen.

 

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